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Sie erfahren unter anderem, warum Platon die menschliche Seele mit einem zweispännigen Wagen vergleicht und auf welche Art Descartes zwischen Körper und Geist unterscheidet. Giovanni Pico della Mirandola, italienischer Philosoph der Renaissance, ist bis heute vor allem für seine Rede „Über die Würde des Menschen“ bekannt. Darin sieht er die menschliche Willensfreiheit als einen wesentlichen Faktor, der die außergewöhnliche Stellung des Menschen in der Welt begründet.
Wenn Sie möchten, können Sie sich zunächst von Ihren Interessen leiten lassen und fahren anschließend mit den restlichen Themengebieten fort. Unsere Einführung in die Philosophie soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Freude am philosophischen Denken wecken. Unser Bachelor-Studiengang mit seinen Profilen „Fachwissenschaft“, „Lehramt Gymnasium, Gesamtschule“ und "Lehramt Haupt-, Real, Sekundar-, Gesamtschule" setzt auf eine breite Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten.
Wir wissen, dass es nicht so weitergehen kann, aber welches sind die Alternativen? Wir sind der Überzeugung, dass wir heute mehr denn je Menschen brauchen, die Zusammenhänge so verstehen, dass sie etwas ändern können. So wie jeder Einzelne der Philosophie bedarf, so essenziell ist der philosophische Diskurs für die gesamte Gesellschaft. Philosophische Fertigkeiten helfen zudem sich in den Grenzsituationen des Lebens zu bewähren. „Situationen“, wie Jaspers erklärt, „über die wir nicht hinaus können, die wir nicht verändern können. Die Grenzsituationen – Tod, Zufall, Schuld und die Unzuverlässigkeit der Welt – zeigen mir das Scheitern“.
In unserem Kursverzeichnis Philosophie kannst Du gezielt nach Vorlesungsvideos suchen. Die anfangs vorwiegend sprachphilosophisch orientierte analytische Philosophie dominiert in angelsächsischen Kontexten und zunehmend auch im deutschen Sprachraum die Methode akademischer Philosophie. An den meisten Universitäten herrscht jedoch ein ausgeprägter Pluralismus bezüglich der gelehrten philosophischen Themen und Strömungen.
Existenzphilosophie & Existentialismus
Im antiken Griechenland & bei den Römern war ein Philosoph jemand, der sich mit den Wissenschaften beschäftigte. Zur Philosophie zählten damals Naturwissenschaften (Naturphilosophie), Logik/Dialektik und Ethik. Philosophieren konzentriert sich auf existenzielle Fragen, Mensch und Welt also. Dabei geht es nicht darum, DIE Antwort zu finden, sondern viel mehr darum, mögliche Antworten auf ihre Berechtigung und Glaubhaftigkeit zu prüfen. Philosophen suchen Antworten und stellen immer wieder neue Fragen, um den Dingen auf den Grund zu gehen.
Im Anschluss an diesen Definitionsvorschlag bezeichnet der Begriff P., hier zunächst noch vorläufig gefasst, allgemein das menschliche „Streben“ nach einer besonderen Erkenntnis, die „Weisheit“ genannt wird. „Philosophen“ sind gemäß dieser Definition Menschen, die die „Weisheit lieben“ und sie „suchen“, weil sie die Weisheit selbst noch nicht besitzen. Gut geprüftes Wissen zu sein, da es durch eine grundlegende Kritik hindurchgegangen ist. Bei einem solchen Verständnis von P. tritt sie uns als eine Methode der radikalen Kritik und der Überprüfung aller für wahr gehaltenen Wissensbestände entgegen.
Kontakt & Informationen
So kann es etwa hilfreich sein, bei einem aktuell diskutierten Problem (z. B. Euthanasie) danach zu fragen, welche Antwortmöglichkeiten die Philosophie in den letzten 2500 Jahren dazu angeboten hat und wie die Auseinandersetzungen um diese Vorschläge bisher verlaufen sind. Neben dieser historischen Kenntnis sollte ein ausgebildeter Philosoph eher in der Lage sein, die prinzipiell vertretbaren Positionen zu unterscheiden, deren Folgen vorauszusehen sowie Probleme und Widersprüche zu erkennen. Das Institut für Interkulturelle Religionsphilosophie (vormals Christliche Philosophie) vertritt das Fach Philosophie im Fächerkanon der Katholisch-Theologischen Fakultät (KTF).
Andere Philosophen versuchen trotzdem, in verschiedenen, einander widersprechenden Konzepten, eine absolute Begründung von Normen zu finden. Am bekanntesten in Deutschland ist die transzendentalpragmatische, absolute Normenbegründung der Diskursethik nach Apel, der zufolge jeder Zweifler bereits Teilnehmer an einem Diskurs ist und daher ethische Diskursregeln anerkannt habe. Zu den wichtigsten Sprachphilosophen zählen Gottlob Frege, Charles S. Peirce, George Edward Moore, Bertrand Russell, W.v.O. Quine, Saul Kripke und Ludwig Wittgenstein. Wichtige Beiträge haben auch die Schüler Ferdinand de Saussures (Strukturalismus), Martin Heidegger (Etymologie und Neologismen), Michel Foucault (Diskursanalyse) und Jacques Derrida (Poststrukturalismus) geliefert.
Erzähle eine Geschichte
Hier blogge ich über persönliche Erfahrungen mit Depressionen & Angst – und untersuche psychische Phänomene aus einer dezidiert philosophischen Perspektive. Zudem informiere ich fachkritisch über soziale Ungerechtigkeiten und gesellschaftliche Missstände, die uns alle betreffen. Philosophieren ist oft abstrakt, doch im Eigentlichen berührt es direkt unser aller Welt- und Selbstbild. Wie der platonische Sokrates zeigte, hat Philosophie eine lebensweltliche und spirituelle Komponente. Auch die zahlreichen philosophisch angehauchten Ratgeber, die sich so häufig im Handel finden, haben nichts mit richtigem Philosophieren zu tun. Es ist ein Unterschied, ob Du philosophische Fragen in verständlicher Sprache behandelst oder ob Du Populärphilosophie mit Ratgebern betreibst, die mit vielen Behauptungen und Voraussetzungen arbeiten.
- Der Kapitalismus, der auf einem Mangelbewusstsein basiert, produziert Dinge, die wir nicht brauchen und zeigt Schwächen darin, jenen Überfluss zu managen.
- Es ist ein aktiver Prozess des Hinterfragens, des Staunens und des Entdeckens.
- So kann es etwa hilfreich sein, bei einem aktuell diskutierten Problem (z. B. Euthanasie) danach zu fragen, welche Antwortmöglichkeiten die Philosophie in den letzten 2500 Jahren dazu angeboten hat und wie die Auseinandersetzungen um diese Vorschläge bisher verlaufen sind.
- Möglich ist das beispielsweise mit folgenden Angeboten der Universitäten Hannover und Tübingen.
Philosophieren bedeutet: Habe keine Angst vor Veränderungen!
Jahrhundert war von sozialen Umwälzungen und dem Konflikt zwischen Sowjetkommunismus und westlich-kapitalistischen Gesellschaftsformen geprägt. Im Zuge dieser Auseinandersetzung, die im Kalten Krieg kulminierte und mit der Globalisierung weltweite Dimensionen annahm, wurden geschichts- und sozialphilosophische Fragestellungen in der philosophischen Debatte stark akzentuiert. Der kritische Rationalist Karl Popper argumentierte, dass wissenschaftlicher Fortschritt vor allem durch Widerlegung einzelner Theorien durch Experimente („Falsifizierung“) geschehe. Seiner Ansicht nach setzen sich in brunch buffet freiburg einem evolutionsartigen Selektionsprozess diejenigen wissenschaftlichen Theorien durch, die der Wahrheit am nächsten kommen. Thomas S. Kuhn hielt dagegen verschiedene Theorien zur selben Frage prinzipiell für unvergleichbar, eine Überlegenheit der einen über die andere daher für nicht sachlich begründbar, wodurch die Dominanz einer Theorie eine Sache der Rhetorik würde. In eine ähnliche Richtung ging auch das Plädoyer Paul Feyerabends für methodische Freiheit.
Basierend auf der Beurteilung von Handlungen in „gut“ und „schlecht“ wird die Frage nach Recht und Gerechtigkeit und der Folge der Verletzung von moralischen und ethischen Normen gestellt. Die Wissenschaftstheorie ist eng verbunden mit der Erkenntnistheorie und analysiert bzw. Postuliert die Voraussetzungen, Methoden und Ziele von Wissenschaft. Sie legt vor allem die Kriterien für die Begriffe „Wissenschaft“ und „wissenschaftlich“ fest und versucht sie damit von Para- und Pseudowissenschaften abzugrenzen.
Die Abteilung Philosophie stellt sich vor!
Derzeit beschäftigt sie sich mit den ethischen, politischen und erkenntnistheoretischen Implikationen der Verschränkung von Wahrheit und sozialer Praxis. Herausragende Namen sind unter anderem Augustinus von Hippo und Thomas von Aquin. In dieser Epoche war die Philosophie stark von der Suche nach Übereinstimmung zwischen Glauben und Vernunft geprägt. Die christlichen Denker befassten sich mit Fragen nach der göttlichen Vorhersehung und der menschlichen Freiheit.
